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Was kostet eine komplette Beerdigung im FriedWald?

Die wahre Rechnung für die letzte Ruhe im Wald

Sanftes Rauschen der Blätter, weiches Moos unter den Füßen und das tröstliche Gefühl, am Ende des Lebens wieder ein Teil der Natur zu werden. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Beisetzung im FriedWald. Doch abseits der romantischen Vorstellung eines sanften Abschieds unter alten Eichen oder Buchen stellt sich unweigerlich eine ganz pragmatische Frage. Was kostet dieser Weg zurück in die Natur wirklich? Für eine vollständige Baumbestattung müssen Angehörige in Deutschland mit Gesamtkosten zwischen 3.500 Euro und 8.000 Euro rechnen. Diese Spanne zeigt bereits, dass der reine Platz am Baum nur ein Bruchteil der finalen Summe ist.

Die Natur als letzte Ruhestätte und ihre Preise

Der größte finanzielle Posten bei dieser Bestattungsform ist der Erwerb des eigentlichen Baumplatzes. Die Preise variieren hierbei massiv und hängen stark von der Baumart, dem genauen Standort und dem Alter der Pflanze ab. Wer sich für einen Einzelplatz an einem sogenannten Gemeinschaftsbaum entscheidet, zahlt im Durchschnitt zwischen 1.400 Euro und 2.200 Euro. Möchte jemand hingegen einen Einzelplatz an einem exklusiven eigenen Baum erwerben, steigen die Ausgaben auf 2.000 Euro bis 3.500 Euro. Für Paare bietet sich der Partnerbaum an, welcher mit 3.000 Euro bis 5.000 Euro zu Buche schlägt. Wer gleich für kommende Generationen vorsorgen möchte, kann einen Familienbaum für bis zu zwölf Personen wählen. Hierfür werden 4.500 Euro bis 9.000 Euro fällig. Ein besonders sensibler Bereich sind die Sternchenbäume für verstorbene Kinder, die meist zwischen 800 Euro und 1.500 Euro kosten. Ein enormer Vorteil all dieser Optionen ist die inkludierte RuhezeitIm Kaufpreis ist eine garantierte Liegezeit von 99 Jahren enthalten, wodurch sämtliche jährlichen Verlängerungsgebühren komplett entfallen.

Unvermeidbare Ausgaben für Ärzte und Bestatter

Neben dem reinen Platz im Wald existieren feste Grundkosten, die bei jeder Feuerbestattung zwingend anfallen. Dazu gehören die ärztlichen Leichenschauen und die Ausstellung der Todesbescheinigung sowie der Sterbeurkunden. Allein für diese Formalitäten müssen etwa 100 Euro bis 300 Euro eingeplant werden. Die Kremation selbst kostet weitere 300 Euro bis 600 Euro. Zudem ist eine biologisch abbaubare Urne eine absolute Vorschrift im Wald, wofür nochmals 50 Euro bis 200 Euro anfallen. Hinzu kommen die klassischen Bestatterleistungen. Die Überführung des Leichnams, die hygienische Versorgung, die Einsargung und die Erledigung der Behördengänge kosten durchschnittlich 800 Euro bis 1.800 Euro. Auch die Trauerfeier bietet eine enorme Kostenspanne. Eine stille Beisetzung ohne Feierlichkeiten verursacht keine weiteren Ausgaben. Eine kleine Andacht direkt am Baum mit einem freien Redner und musikalischer Untermalung kostet etwa 200 Euro bis 600 Euro. Wer sich eine große Zeremonie mit gemieteter Kapelle und anschließendem Kaffeetrinken wünscht, muss mit zusätzlichen 1.000 Euro bis über 2.500 Euro rechnen.

Das enorme Sparpotenzial auf lange Sicht

Trotz der anfänglichen Investitionen erweist sich der Wald langfristig als äußerst sparsame Alternative zum städtischen Friedhof. Der Grund dafür ist simpel. Im Vergleich zu einem klassischen Wahlgrab sparen Angehörige über die Jahre oft 5.000 Euro bis 15.000 Euro, da teure Folgekosten vollständig entfallen. Es wird kein massiver Grabstein benötigt, der oft mehrere tausend Euro kostet. Auch das Fundament, die steinerne Einfassung und vor allem die jahrzehntelange Dauergrabpflege durch einen Gärtner sind in der Natur überflüssig. Der Wald übernimmt die Pflege des Grabes ganz von selbst.

Drei realistische Szenarien für das Budget

Um die Kosten greifbarer zu machen, lassen sich drei typische Wege skizzieren. Die günstigste Variante beläuft sich auf etwa 3.500 Euro bis 4.500 Euro. Hierbei wählen die Angehörigen einen Platz am Gemeinschaftsbaum, beauftragen einen preiswerten Onlineanbieter für die Bestattung und verzichten auf eine begleitende Trauerfeier. Der Standardweg kostet meist zwischen 5.000 Euro und 6.500 Euro. Dieses Budget umfasst einen eigenen Baum, die Dienste eines lokalen Bestattungsunternehmens sowie eine würdevolle kleine Feier direkt in der Natur. Das große Familienpaket kann hingegen 8.000 Euro bis 12.000 Euro erfordern. In diesem Fall erwirbt die Familie einen großen privaten Baum für mehrere Generationen, nutzt den umfassenden Service eines regionalen Bestatters und richtet eine große Gedenkfeier inklusive Leichenschmaus aus.

Verborgene Kostenpunkte und kluge Ratschläge

Verbraucher sollten jedoch stets auf versteckte Details achten. Wer seinen Platz bereits zu Lebzeiten aussucht, muss bei manchen Betreibern eine Reservierungsgebühr zahlen. Auch individuelle Gravuren auf dem kleinen Namensschild am Stamm können zusätzliche Ausgaben verursachen. Liegt das Waldgebiet weit vom Sterbeort entfernt, erhöhen sich die Überführungskosten spürbar. Für den Fall von starkem Regen empfiehlt sich oft die Anmietung einer überdachten Trauerhalle vor Ort, was ebenfalls Geld kostet. Der wichtigste Rat für Interessierte ist daher, sich vom zuständigen Förster eine detaillierte Preisliste für den exakten Standort geben zu lassen. Wer sein Budget schonen möchte, sollte junge Bäume wählen, da diese deutlich preiswerter sind als alte und majestätische Solitärbäume. Zudem lohnt sich der Vergleich ländlicher Regionen, da die Gebühren in manchen Bundesländern deutlich niedriger ausfallen als in anderen. Letztendlich bietet die Rückkehr in den Wald einen friedvollen Abschied, der bei kluger Planung nicht nur die Seele beruhigt, sondern auch den Geldbeutel der Hinterbliebenen schont.

 

Praktischer Hinweis

Informieren Sie sich einfach und direkt hier auf Friedhof.City und nutzen Sie unsere Suchfunktion oder kontaktieren Sie einen lokalen Bestatter.

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Wie umgehe ich den Friedhofszwang?

Das Aufbewahren der Urne zu Hause oder das Verstreuen der Asche im eigenen Garten, im Wald oder in einem Fluss ist in Deutschland gesetzlich verboten. Es gibt jedoch legale Wege und Schlupflöcher, wie Verbraucher diesen Zwang umgehen können, um die Asche dennoch in der freien Natur oder zu Hause zu wissen. Der einzige legale Weg führt fast immer über das Ausland. Hier sind die Möglichkeiten, wie der Friedhofszwang legal umgangen wird:
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Kosten FriedWald-Bestattung

Eine Beerdigung im FriedWald ist oft günstiger als eine klassische Friedhofsbestattung, da langfristige Kosten komplett entfallen. Rechnen Sie mit Gesamtkosten zwischen 3.500 € und 8.000 €.
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Was kostet eine komplette Beerdigung im FriedWald?

Eine Beerdigung im FriedWald ist oft günstiger als eine klassische Friedhofsbestattung, da viele langfristige Kosten (Grabstein, Grabpflege) komplett entfallen. Dennoch müssen Verbraucher die Gesamtkosten realistisch kalkulieren, da der reine „Baumplatz" nur ein Teil der Rechnung ist. Für eine komplette Baumbestattung im FriedWald müssen Verbraucher in Deutschland mit Gesamtkosten zwischen 3.500 € und 8.000 € rechnen – je nach gewähltem Baumplatz, Region und Umfang der Trauerfeier.
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Werden dem Leichnam vor der Einäscherung die Kleider abgenommen?

Nein, dem Leichnam werden die Kleider in der Regel nicht abgenommen. Der verstorbene Mensch wird in der Kleidung eingeäschert, die er zum Zeitpunkt der Einsargung trägt.
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Wie umgehe ich Beerdigungskosten?

Die kurze Antwort lautet: In Deutschland kann man die Kosten einer Bestattung nicht vollständig „umgehen", da es eine gesetzliche Bestattungspflicht gibt. Sobald ein Mensch stirbt, muss der Körper auf einem Friedhof oder einem genehmigten Ort beigesetzt werden. Wer sich dieser Pflicht entzieht, macht sich strafbar (Störung der Totenruhe). Allerdings gibt es legale Wege, die Kosten auf ein absolutes Minimum zu senken oder sie – im Falle der Mittellosigkeit – komplett auf den Staat zu übertragen.
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Was kostet eine ganz einfache Feuerbestattung?

Eine „ganz einfache Feuerbestattung“ (oft als anonyme Urnenbeisetzung oder Basis-Feuerbestattung ohne Trauerfeier bezeichnet) kostet in Deutschland realistisch zwischen 1.800 € und 3.000 €, wenn man alle anfallenden Kosten (inklusive Friedhof und Krematorium) zusammenrechnet. Viele Verbraucher stolpern jedoch über die Werbung von Online-Bestattern, die mit Preisen „ab 999 €“ oder „ab 1.299 €“ locken. Um zu verstehen, was eine einfache Feuerbestattung wirklich kostet, muss man diese Werbeversprechen entlarven und die echten Gesamtkosten betrachten.
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Gibt es neben der anonymen Bestattung noch weitere Bestattungsformen?

Ja, neben der anonymen Bestattung gibt es eine Vielzahl von Bestattungsformen. Diese lassen sich in mehrere Kategorien einteilen:
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Was bedeutet eine anonyme Bestattung?

Eine anonyme Bestattung ist eine Form der Urnenbeisetzung, bei der die Grabstelle keine individuelle Kennzeichnung erhält. Weder ein Grabstein noch eine Platte mit Namen, Geburts- oder Sterbedatum weist auf den Verstorbenen hin.
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Wie schnell kann eine Bestattung organisiert werden?

Die Dauer bis zur Beisetzung variiert stark und hängt von der Bestattungsart, den lokalen Gegebenheiten und den Wünschen der Angehörigen ab. In Deutschland gilt grundsätzlich: Eine Bestattung muss innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist erfolgen, die je nach Bundesland zwischen 24 Stunden und 6 Tagen nach dem Todesfall liegt.
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Was kostet eine anonyme Bestattung?

Die anonyme Bestattung ist die mit Abstand günstigste Form der aktiven Bestattungsvorsorge in Deutschland. Da auf viele der teuren Positionen (wie Grabstein, individuelle Grabpflege und oft auch auf eine große Trauerfeier) verzichtet wird, können die Gesamtkosten massiv gesenkt werden. In der Regel müssen Verbraucher für eine vollständige anonyme Urnenbeisetzung mit Gesamtkosten zwischen 1.500 € und 3.500 € rechnen. Der genaue Preis hängt stark von der Region, dem gewählten Bestatter und den lokalen Friedhofsgebühren ab.
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Bestattungsarten - Erklärung & Übersicht

Die grundlegende Unterscheidung: Sarg oder Urne? Dies ist die wichtigste Weichenstellung, da sie den weiteren Ablauf, die Wahl des Ortes und die Kosten maßgeblich bestimmt. Erdbestattung (Sarg) oder Feuerbestattung (Urne) - Die Wahl der passenden Bestattungsart ist eine höchst individuelle Entscheidung, die weitreichende organisatorische und finanzielle Folgen hat.
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Wird man verbrannt mit Kleidung oder ohne?

Man wird mit der Kleidung verbrannt, die man zum Zeitpunkt der Einsargung trägt. Es gibt jedoch wichtige Details und Ausnahmen, die aus hygienischen, technischen und pietätvollen Gründen beachtet werden müssen...
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Bestattungsvorsorge - Erklärung & Übersicht

Bestattungsvorsorge: Der strategische Leitfaden. Sichern Sie Ihre eigene Bestattung finanziell und organisatorisch ab und nehmen Sie Ihren Angehörigen schwere Lasten von den Schultern. Um das komplexe Thema greifbar zu machen, unterteilt man die Vorsorge am besten in drei Hauptkomponenten: A. Organisatorisch (Der Wille) - B. Finanziell (Das Geld) - C. Vertraglich (Die Bindung)
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Bestattungsverfügung - Erklärung & Übersicht

Bestattungsverfügung: Der rechtssichere Weg zur Selbstbestimmung. Legen Sie zu Lebzeiten fest, wie Sie bestattet werden möchten, und entlasten Sie so Ihre Angehörigen von schweren Entscheidungen. Im Gegensatz zur Patientenverfügung oder dem Testament befasst sich die Bestattungsverfügung ausschließlich mit der Art der Bestattung und der Gestaltung der Trauerfeier.
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Aschestreuung - Erklärung & Übersicht

Das Verteilen der Asche in der Natur oder an besonderen Orten als freie Alternative zur traditionellen Urnenbestattung auf einem Friedhof.Die Gesetzeslage zur Aschestreuung ist international sehr unterschiedlich. Hier ein Überblick über die Situation in den DACH-Ländern und im Ausland: